IFAA SUCCESS STORY

Patricia Schock – als Fitness-Azubi die Welt kennenlernen

Heute wollen wir dir Patricia Schock vorstellen: In wenigen Tagen schließt sie bei der IFAA erfolgreich ihre dreijährige Ausbildung zur Fitnessfachfrau ab. Dafür zog sie in die weite Welt und arbeitet für den Clubanbieter Robinson dort, wo andere Urlaub machen. Was sie während dieser Zeit erlebt habt, erfährst du in ihrer IFAA Successstory.

Hinter Patricia liegen drei spannende und aufregende Jahre voller neuer Erfahrungen. Während der dreijährigen Ausbildung bei der Robinson Club GmbH lernte sie nicht nur alles, was sie für ihren Beruf in der Fitnessbranche braucht, sondern arbeitete an den schönsten Plätzen der Erde und professionalisierte außerdem auch ihre Liebe zum Triathlonsport.

Die Welt kennenlernen
Patricia Schock ist schon immer aktiv. Sie liebt es, sich zu bewegen, hat in ihrer Jugend Hip-Hop getanzt, macht gerne Fitness und Ausdauersport, will etwas erleben. Da kam die Ausbildung zur IFAA Fitnessfachfrau bei ihrem Arbeitgeber Robinson für die damals 20-Jährige genau richtig. Hier kann sie alles vereinen: Ihr Hobby zum Beruf machen, die Welt kennenlernen und eine Arbeit, bei der es ihr niemals langweilig wird. Außerdem lässt sich dieser sportliche Beruf perfekt mit ihrer zweiten großen Leidenschaft kombinieren: dem Triathlonsport, bei dem sie immer erfolgreicher wird und vor wenigen Wochen sogar bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Finnland an den Start gegangen ist.

Ihr Arbeitsalltag in der Praxis
Fitness ist ein wichtiger Aspekt in Patricias Arbeitsalltag. Als Auszubildene zur Fitnessfachfrau (IFAA) hat sie einen straffen Zeitplan und absolviert Theorie- und Praxisphasen im Wechsel. Das theoretische Fachwissen lernt sie im Rahmen der schulischen Ausbildung in der Robinson-Zentrale in Hannover. In dreimonatigen Schulblöcken lernt sie in kaufmännischen Modulen alles, was sie über die Organisation und das Management in der Branche wissen muss, damit sie am Ende ihrer Berufsausbildung die Prüfung zum staatlich anerkannten Sport- und Fitnesskaufmann m/w/d (IHK) absolvieren kann. Außerdem hat sie gleich zu Beginn ihrer Ausbildung die Sportmodule mit insgesamt elf verschiedenen Grundlagenausbildungen und Lizenzen (u.a. Fitnesstrainer, Groupfitnesstrainer, Ernährungstrainer, Personal Trainer, Cyclingtrainer, Core 3 D, Smallgrouptrainer u.v.m.) erworben. Damit ist sie bestens qualifiziert, um die unterschiedlichsten Groupfitness-Kurse und Personal Trainings während der Praxisphasen anzuleiten und zu unterrichten. Diese verbringt sie in unterschiedlichen Robinson Clubs weltweit, die letzten 1,5 Jahre war sie im wunderschönen Agadir in Marokko, wo sie im Robinson Club arbeitet und die Gäste als Kurstrainerin in den unterschiedlichen Bereichen trainiert.

Training und Ausbildung kombinieren
Vor allem während ihrer Zeit in den Robinson Clubs  besteht ihr Arbeitsalltag sehr viel aus Sport. Denn bereits in Deutschland war klar: Ihre Liebe zum Triathlon möchte sie auch im Ausland nicht vernachlässigen. Deshalb kommt zusätzlich zu ihrem Kursprogramm noch ein intensives Ausdauertraining mit Lauf-, Rad- und Schwimmeinheiten, die sie geschickt um ihren Arbeitsalltag herumplant. In der Praxis kann Patricias Arbeitstag mehrere Trainings beinhalten: „Wenn Dienstag auf dem Dienstplan 60 min Indoor Cycling Intervall steht, nachmittags Rumpfstabilisation und abends Gastgeberschaft, der Trainingsplan aber zwei Stunden Radfahren und eine Stunde Laufen vorschreibt, setzte ich mich des Öfteren auch schon eine Stunde vor Kursbeginn aufs Fahrrad und mache zusätzliches Triatholntraining. Laufeinheiten finden in der Mittagspause entweder auf dem Laufband im clubeigenen Fitnessstudio oder draußen an der Strandpromenade statt. Um 18:00 beginnt meistens das Training mit meinen marokkanischen Freunden vom Verein „Agadir Triathlon Friends“ (ATF), bei dem ich so wie möglich mittrainiere,“ schildert sie einen typischen Arbeitstag.

Was sich nach einem wirklich gewaltigen Pensum anhört, hat sich ausbezahlt: Mittlerweile hat Patricia bei der 70.3-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti ihren zweiten Mitteldistanz-Triathlon gefinisht. Dafür legte sie eine Strecke von zwei Kilometern Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen zurück. Und sie hat noch einiges vor: „Ich weiß, dass ich mit 23 noch ganz am Anfang meiner Triathlon-Laufbahn stehe und noch unglaublich viel Erfahrungswert und Triathlon-Insider-Wissen auf mich zukommen wird – und auf diesen Weg freue ich mich sehr.“

Ihre Zukunft beginnt jetzt
Aktuell hat sie allerdings andere Prioritäten und fokussiert sich voll und ganz auf ihren Beruf. Derzeit steckt sie mitten in ihren Abschlussprüfungen zur Fitnessfachfrau (IFAA) inklusive der Prüfung zur staatlich anerkannten Sport- und Fitnesskauffrau. Danach steht ihr die Fitnesswelt offen und sie hat zahlreiche Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln: Durch ihr Know-how kann sie in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden oder sich im Anschluss durch ein Studium (z. B. an der IFAA Hochschule i.Gr.) weiterqualifizieren. Erstmal möchte sie jedoch ihr Ernährungswissen vertiefen und hat sich bei der IFAA-Akademie zu der Weiterbildung Sporternährung entschieden.

Was sie dabei alles erlebt, wie sie dieses Wissen im Triathlon weiterbringt und wohin ihr Weg nach der Abschlussprüfung führt, erfahrt ihr im zweiten Teil unserer Successstory hier im Blog.